Geschichte

Story

Die Gegend rund um Aleppo gilt seit über 1000 Jahren als Wiege der syrischen “Lorbeerseife”. Je höher der Lorbeer-Anteil, desto kostbarer ist die Seife. In der Antike verbreitete sich diese Kostbarkeit durch die einzigartige Lage Aleppos an der Seidenstraße über das gesamte Mitelmeergebiet und weit nach Ost und West. Sie galt damals als eines der luxuriösesten Geschenke.

Traditionell enthält die echte Aleppo Seife nur vier Inhaltsstoffe. Oliven- und Lorbeeröl sowie Wasser und eine Lauge für den Verseifungsprozess. Es gibt zwei verschiedene Herstellungsverfahren.

Beim weit verbreiteten Heißverfahren wird die Seife über einen längeren Zeitraum bei sehr hohen Temperaturen gesiedet, früher 3 Tage lang über offenem Feuer bei ca. 200° C. Dadurch erhält sie ihre dunkle Farbe.

Die Kaltverseifung ist deutlich schwieriger und aufwendiger. Sie wird laut dem syrischen Seifenspezialisten und Chemiker Fadi Aslan nur von ca. 2 % der Aleppo Seifensieder angewandt. Aufgrund der niedrigeren Temperaturen bleiben hierbei die hochwertigen Inhaltsstoffe der natürlichen Pflanzenöle erhalten.

Seit über 1000 Jahren hat sich die Aleppo-Seife für Haut und Haar bewährt. Lorbeeröl gilt als antiseptisch, antibakteriell und antimykotisch. Olivenöl als pflegend und schützend. So sollen sich Aleppo Seifen bei der Babypflege und Neurodermitis ebenso bewährt haben wie bei Akne oder Psoriasis (Schuppenflechte) sowie Schuppen.

Mythos oder Erfahrung

Aleppo

Aleppo Nature Seifen

Zwischen der Wäsche im Kleiderschrank gelagert, verbreitet die Lorbeerseife ihren angenehmen Duft, der Motten fernhält.
Zum Waschen und Flecken entfernen auch bei empfindlichen Materialien geeignet.
Bei Insektenstichen die betroffene Stelle mit einer fast trockenen Seifen einreiben.

Aleppo Nature Seifen